TSP #9: Das Dämonenauge
TSP #9: Das Dämonenauge

TSP #9: Das Dämonenauge (John Sinclair – Edition 2000 – Folge 9)

In der heutigen Folge hat Jane eine Nahtoderfahrung, während John und Suko durch einen Tunnel in einen James Bond-Film tauchen. Auch der Schwarze Tod darf evil mitmischen und ganz nebenbei wird eine neue, wichtige Nebenfigur eingeführt. Sebbos Anruf verhallt ungehört, während Hajo in dieser neuen Folge von Team Sinclair selbst zum Bösewicht wird.

Links zur Folge:

Dämonenauge bei Spotify

Intro und Musik:

Horror House – Aaron Kenny – Sprecherin: Ines Felten – Quincas Moreira – Clash of Gods – Sprecher: Philip Bösand

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Hajo Bremer
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Sebastian Stangl

4 comments

  1. Oliver K. says:

    Schön, wieder vom Team Sinclair zu hören, ich hatte schon darauf gewartet.

    Ein paar Anmerkungen:

    Die Offenbarung des Johannes: Auch wenn Hajos Grundüberlegung richtig ist, irrt er. „Ho drakon“ bezeichnete ursprünglich die große Schlange, „Drache“ kam als Bedeutung erst später hinzu. Doch im Altgriechischen gibt es noch eine Bezeichnung für Schlangen: „Ho ophis“. So werden auch Betrüger bezeichnet. Und im Original steht in der Offenbarung: „[…] ho drákon ho mégas, ho óphis[…]“, also : „der Drache/die Schlange, der/die Große, die Schlange/der Betrüger“.

    Atlantis im Mittelmeer: Lange Zeit galt die minoische Kultur als wahrer Kern Platons Atlantis-Erzählung. In den 70ern wurde die Theorie wieder sehr populär und der Untergang Atlantis als Verklärung des Untergangs der minoischen Palastkultur durch den Vulkanausbruch auf Thera gesehen. Mittlerweile ist klar, dass der Vulkan ca. 200 Jahre vor dem Ende der Minoer ausbrach, was eine direkte Verknüpfung sehr unwahrscheinlich macht. Vermutlich bezieht sich Dark auf die Thera-Atlantis-Theorie.

    Myxins Schlaf: Wenn ich mich richtig erinnere, wird sehr viel später (als es um die Totenmaske aus Atlantis geht) geklärt, dass Myxin unter dem Schutz von Arkonada stand und deshalb den Untergang von Atlantis überlebte; weil Arkonada Myxin aber nicht leiden konnte, legte er ihn schlafen.

    Toter Gangster: Ich denke, hier handelt es sich um poetische Gerechtigkeit. Hereos ist ein Killer, der gerade Jane vergewaltigen und ermorden wollte und Kiriakis, einen potenziell mächtigen Verbündeten ermordet hat. Nun hätte man ihn auch einfach bei der Schießerei sterben lassen können, doch in den 70ern hatte die Romanreihe immer wieder Ärger mit dem Jugendschutz. (Dan Schockers Reihe wurde meines Wissens nach Problemen mit dem Jugendschutz eingestellt.) Daher konnten John und seine Verbündeten nicht einfach Menschen – oder menschenähnliche Dämonen – erschießen. So gibt es gelegentlich seltsame Dialoge, bevor der Dämon selbstmörderisch angreift. Ich glaube, deshalb auch der Verweis auf die Besserungsanstalten, die Hereos dann doch nicht gegönnt wurde.
    Aprops Gangster: Guy Ritchies „The Gentlemen“ ist eine coole Gangsterkomödie, Fletcher und Hugh Grants Darstellung der Figur sind sensationell. Sehr unterhaltsamer Film – in der Darstellung von Drogengangstern ist die Sinclair-Reihe aber realistischer. Inwiefern Realismus bei Höllendimensionen und Dämonen ein relevanter Wert ist, wäre aber noch zu klären.

    So viel von mir. Ich freue mich auf die nächste Folge vom Team.

  2. Moritz says:

    Hallo. Wie immer eine schöne Folgenbesrpechung! Peter Matić ist tatsächlich einer der tollsten Synchronsprecher gewesen. Ich durfte ihn auch sehr oft am Wiener Burgtheater sehen. Eine meiner absoluten Lieblingsschauspieler. Ich habe selten erlebt, dass der Tod eines Künstlers die Wiener:innen so sehr mitgenommen hat. Ich liebe John Sinclair dafür, dass ich seine Stimme jederzeit auf Abruf habe.

    Ganz liebe Grüße aus Wien,

    Moritz

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